Tipps für Eltern

Christian Reisinger und sein Team wissen wie es funktioniert: Mund weit aufmachen und Zähne zusammenbeissen :)
Wir sind bemüht, uns für Kinder besonders viel Zeit zu nehmen und ihnen den Zahnarztbesuch möglichst schmerz- und angstfrei zu gestalten.

Grundsätzlich sollte Ihr Kind Sie ab dem 2. Lebensjahr zur Zahnbehandlung begleiten. Lassen Sie dem Kind Zeit, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Kinder sind neugierig, alles ist für sie interessant: Die Einrichtung, das grelle Licht, die fremden Geräusche,die Gerüche und natürlich der Zahnarzt und seine Mitarbeiterinnen. In frühem Alter hat Ihr Kind hoffentlich noch keine kranken Zähne, daher muss sich niemand vor dem Zahnarzt fürchten.
Mit dem Zahnarztbesuch sollte man dem Kind weder drohen, noch ihm davor Angst machen. Genauso falsch kann es auch sein, zu versprechen, daß es nicht weh tun wird. Das Kind wird dadurch nur verunsichert




Erzählen Sie, wie es beim Zahnarzt zugeht:

  • Mund aufmachen
  • Zähnchen zeigen
  • reinigen
  • waschen
  • trocknen mit einem "Föhn"
  • usw.

Erwähnen Sie nicht die Reizworte:

  • bohren
  • reissen
  • bluten




Während der Behandlung Ihres Kindes sollten Sie besser in den Hintergrund treten, da sich zu diesem Zeitpunkt alles um das Kind dreht. Im Gespräch mit dem Arzt hat es die Gelegenheit, eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen.

LOB, LOB und wieder LOB
Für ein kleines Kind ist es eine besondere Leistung, sich einer Zahnbehandlung zu unterziehen. Deshalb muss es für sein Durchhaltevermögen und seine Tapferkeit gelobt werden. Dadurch wird auch sein Selbstvertrauen gestärkt.

Übrigens:
Wussten Sie, daß die Schmerzempfindlichkeit am frühen Nachmittag am geringsten ist? Bringen Sie also Ihr Kind wenn möglich nicht erst am Abend in die Ordination, denn da ist es meist schon müde. Milchzähne sind meistens weniger schmerzempfindlich als bleibende Zähne.

Angstprävention bei Kindern
Lachgas ist ein hervorragendes Mittel um bei grundsätzlich behandlungswilligen Kindern, erst gar keine Zahnarztangst aufkommen zu lassen. Durch eine „Lachnase“ atmen unsere kleinen Patienten „Zauberluft“, die Kinder sind sofort beruhigt und entspannt und erleben die Behandlung in einem gelösten Dämmerzustand.
> Hier ein Film über Lachgas-Sedierung